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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
652
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6s 2 Joseph.

Da nun die Geschichte Josephs unter den Händen der ^Juden und der Heyden war, hätte wohl ein so beleuchteter ^Mann, wie Euseb, sich getrauet, eine erdichtete Stelle an« ^zuführen ? und würde nicht das ganze Judenthum und dasHeydenthum wider die Unterschiebung Lärmen geblasen ha-ben ? Unterdessen findet man nicht die mindeste Spur, daßes Jen,and gerhan hätte. ^

4. Der heilige Hieronymus, welcher auf die Richtigkeit ^der Werke so genau hielt, Russin, der Widersacher des hei,ligen Hieronymus, Isidor von pelusium, und eine Mem si>ge anderer griechischer, syrischer, ägyptischer Schriftsteller ^aus dem vierten und fünften Jahrhunderte, führen eben diese inStelle an. Wie werden uns Leute, die erst eilf oder zwölf sc

Jahrhunderte nach ihnen gekommen sind, die. von den O.uel, n

len und den Begebenheiten so weit aöstehen, beweisen, daß «

alle -ene Alten Männer ohne Erkennmiß und ohne Beurthei, c

lung gewesen seyn, und daß aller Wiß sich für unsre Zeite»gesparet Habe? i

s. H. Huet, den man für Len Varro Frankreiches an, fsehen kann, der verständige Herr Valsis, Vossius, Spencer, je

pagi, und unendlich viele andre sehr gelehrte und sehr beleuch« l»

tele Kritiker, haben diesen Text für ächt gehalten. Und wassind diese für Männer gegen zweene oder drey, denen er ver- ^rächtcg schien, und die Cappel, Blondel, und Le Fevre ^heißen! ^

Da diese Stelle sich in allen alten Handschriften befindet; ^

La sie seit sechszehn hundert Jahren v on allen gelehrtesten und Hbeleuchtetstm Männern für ächk erkannt worden ist: müßte ^man die stärksten und unumstößlichsten Gründe haben, tz,

wenn man sie heut zu Tage verwerfen wollte. Gleichwohlist nichts schwächer, und nichts leichter zu widerlegen, als

die