Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
651
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Joseph. 6;»

than. Denn er erschien ihnen lebendig drey Tage nach seinem Tode, wie es die göttlichen Propheten verberge» sagt hatten, welche von ihm auch unendlich viele andere Wunder geweissaget haben« Seine Anhänger, denen man den Namen: Christen, brymißt, sind noch heut pi Tage vorhanden,,.

Ist diese Stelle glaubwürdig? ist sie wahrhaftig vondem Geschichteschreiber Joseph? Man urtheile davon nachder Stärke der Beweise, welche wir von ihrer Glaubwürdig»keic anführen werden, und nach der Schwäche der Gründe,die man dagegsnstellet.

Beweise von der Glaubwürdigkeit des Textes.

1. Man kennet keine einzige alte Handschrift, wo dieseStelle sich nicht also befindet, wie wir sie angeführer haben.Wie ist es dann möglich, daß nicht eine einzige dem frem,den Zusätze entgangen wäre ?

2. Man bewahret in dem Büchersaale des Vatikanseine alte Handschrift, die einem Juden angehörte, welcher,La er Josephen aus dem Griechischen ins Hebräische über-setzte, dm Text, von dem wir reden, darinnen ausgckrahthatte. Man kann die Maler noch heut zu Tage wahrneh,men. Was werden die Kritiker und die Splitterrichrer aufdieses antworten?

z. Luscb von Cäsareen, welcher hundert und fünfzigoder sechsziz Jahrs nach dem Tode Josephs lebte, führet inseinem großen Werke der evangelischen Beweisung eben den,selben Text an , wodurch er die Erfüllung der Weissagungenin der Person Jesu Christi wider die Inden erprobet« Erbringt ihn auch in seiner Kirchengeschichte herbey.

Da