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es wahrscheinlich, daß ein Mensch, vom heiligen Geiste be-seelet , ein Gelübd gemacht hätte, welches vor den AugenGottes verdammlich wäre ? Ist es wahrscheinlich, daß diePriester darein gewilliget hätten, dieses gräuliche Opfer zuverrichten ? Ist es wahrscheinlich, daß der Vater den Herrn,und den Hohen Priester phinees nicht zu Rache gezogen hät,te, um zu erfahren, was die Religion in diesem Umstandevon ihm foderte ?Ast es wahrscheinlich, daß unter allem Vol,ke kein Mensch so erleuchtet gewesen wäre, zu wffm, daßdas Gesetz dergleichen Opfer ausdrücklich verborh, und daßVertauschungen und Auslösungen geordnet waren, womitman sich von der Erfüllung gewisser Gelübde losmachenkonnte.
z. Die Falschheit dieser Sache ist, durch die GesetzeMoses von den Weihungen und Gelübden, von den Opfernund Schlachtchieren, und von den Verwünschungen undFlüchen gegen die abgöttischen Völker, beynahe bewiesen.Man durchgehe das sieben und zwanzigste Kapitel des drit-ten Buchs Moses: so wird man dorten alle verschiedeneArten von Weißungen der Männer, Weiber, Kinder, Thierre, Lander, und Häuser sehen; und niemals wird man einWort von menschlichen Opfern amreffen. Wo von Perso,nen geredet wird, die Gotte geweihet worden sind, zeiget manallezeit de!» Preis der Auslösung dafür an: aber die Thiers,fährt der Text fort, welche dem Herrn als Opfer geschlach-tet werden können, dörfen nicht losgekauft werden.
autem. quocl immolsri xotelt Ooirnno, li-rzuis voverit, ianÄurn erit.
Was die Weihungen zum Dienste des Tempels, oderzur Unterhaltung des Gottesdienstes betraf, konnten sie füreine Summe Geldes losgekauft werden, dis durch das Gr,
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