Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
642
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64 2 Jephte.

lieferst, soll es geschehe», daß, wer immer (oder) was immer aus meinem Hause mir entgegen kommen wird, wann ich im Frieden zurückkehre, dem Herrn gewechet sch, und ich will es (oder) ich will es für ein Branbopstrschlachten,,. Lt erit, quicun^ue (oder) quoäcrm-<^ue exchrit cke janu!8 ckomus mese in obviam mstri, inrevertercho in pace. <L erit Domino, Ld (oder) autvüerom in kolocnustum.

Man sagt in dieser Ueberseßung: qnocicunque, weilman im Hebräischch nicht das männliche Geschlecht, sondernein unbestimmtes Geschlecht findet. Manschet: aut. amstatt: A, weil das Bindewörtchen Vau (l) im ausschlie-ßenden oder im verknüpfenden Verstände genommen wer-den kann.

Nachmals, wo die Erfüllung des Gelübdes erzähletwird, fährt der Text mit diesen Worten der Tochter desJephte an ihren Vater fort: Wenn du deinen Mund

vor dem Ewigen eröffnet hast, so verfahr mit mir nach deinem Gelübde; aber gieb mir nur zween Monate zu,da, mit ich meine Jnngferschaft mit meinen Gespielinnen be, weinen möge. Nach zweenen Monaten kehrte sie zu ihrem Vaier zurück, der mit ihr nach seinem Gelübde verfuhr; und sie blieb Jungfrau. Diese Worte. zeigen gewißkein blutiges Opfer an : sie stellen nur den Begriff einer Wei,hung vor, welche einer einzigen Tochter und einem zärtlichenVater unendlich hart fallen mußte. Die Sache, wenn mannur die Ausdrücke des Textes zu Rache zieht, bleibt dannungewiß.

2. Diese Sache ist durchaus unwahrscheinlich. Es heißt,J-phte sch vom Geiste Gottes beseelet gewesen. Allein ist

> es

Nicht n, Rap-