Himmel. 62z
weit mehr daran gelegen, sich des Himmels würdig zu ma,chen, als seine Lage genau zu wissen. Laßt uns itzt zu demVerfasser des Handlexikons zurückkehren.
I.
was haben die Alten durch den Himmel verstanden?Sie wußten es nicht. Sie riefen beständig: Der Him,mel und die Erde; dieß ist so viel, als wenn man riefe:Das Unendliche und ein Sonnenstäubchen. Eigentlich zureden, giebt es keinen Himmel. Ls giebt eine unglaub«liche Menge Sphären, die im leeren Raume sich wälzen;und unsre Erdkugel wälzet sich, wie die übrigen. DieAlten glaubten, man müsse hinaufstcigen, wenn manin den Himmel wollte. Aber man steigt von einer Sphä»re nicht in eine andere hinauf. Also laßt uns den Lallsetzen, daß Venus nachpaphos gekommen sey, und inihren Planeten zurückkehren wollte, wann dieser p!a,net untergcgangen war, so stieg alsdann die GöttinnVenus nach unserm Gesichtskreise nicht hinauf; sie stieghinab: und nian hätte in diesem Lalle sagen müssen: inden Himmel hinabfteigen. Aber die Alten sahen nicht sotief hinein ; sie hatten unbestimmte, unsichere, wider,sprechende Renntnisse von allem, was die Naturlehre be,traf. Man hat ungeheure Bände geschrieben , um zuwissen, was sie in vielen Sachen von dieser Art gedachthaben. Drey Worte hätten erklecket: Sie dachten
nichts.
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Man sehe hier eine lange Reihe lächerlicher Ungereimt-heiten , welche wohl verdienen, daß wir etliche Augenblickedaran wenden, sie zu bemerken, und uns damit zu belusti-gen. Also wollen wir anmerken;
t. Daß