Himmel. 6rr
„ Der Endzweck des Cicero in diesem Werke „ , sageter , „ ist dieser: uns zu lehren, daß die tugendsamen See«
„ len, wann sie einmal ihre Leiber abgeleqet haben, in den„ Himmel versehet werden, wo sie einer ewigen Glückselig«„ keil zu genießen haben. Denn, als dem Lälius mis«„ fiel, daß man dem Nasika, der die Republik gerettet hat«„ te, keine Bildsäule auftickrere, gab ihm Scipis dieses zur„ Antwort: Obschon die Weisen in dem Zeug! «sie ihres Ge«,, Wissens eine sehr schmäuckelhafte Belohnung der Tugend„ finden; so fodert dennoch die Tugend etwas Hwrlicheres,„ als Bildsäulen, Lorberkranze, und SiegSgeprärrge.'WiS«„ se dann, daß allen, die dem Vaterlands gedienet haben,„ ihre Stelle in den Himmeln ausgezeichnet ist. Laß also,„ nack dem Bryspiele deiner Vorfahren. die Gerechtigkeit„ und Tugend deine Wonne seyn. Dich ist der Pfad, der,, zum Himmel leitet, und der dich in d,e Gesellschaft jener,, großen Männer bringt, welche der Tod in diesen Lusiort„ versehet hat,,.
Alle Völkerschaften haben in diesem Punkte, der für denMenschen so wichtig ist, eben di-selbe Denkensart gehabt.Wir werden uns nicht aufhalten. Beweise davon beyzufüh-ren: man findet sie in allen Büchern, die von den Sittender alten Völker handeln. Aber ehe wir die Ungereimtheitten aufzeigen, welche über diesen Stoff im philosophischenHandlexikon ausgestreuet werden, wollen wir die armseligenZweydeutigkeiten entwickeln, die der Verfasser misbrauchet,,um zu verführen und zu bekriegen. Denn dieser Misbrauchmachet gemeiniglich seine ganze Stärke und seine ganzeWissenschaft aus.
Das Wort: Himmel, wird in sehr verschiedenen Demtungen angenommen. Man brauchet es in den physischen
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