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1 (1777) A - L
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620
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XX.

Himmel.

Hl^eder der rechtschaffene Mann, lisch der Freydenker hatvonnöthen, daß man ihm. beweise, es gebe einenHimmel; das ist, einen Ort, der zur Belohnung der Tu-gend bestimmet ist. Der rechtschaffene Mann ist davon ver-sichert, durch Len Begriff, den er von der Gerechtigkeit, Hei,ligkeit, und Weisheit Gottes hat : der Freydenker fühletschon, daß er nichts daran zu fodecn Habe. Der Begriffsechsten vom Himmel ist nichts weniger , als angenehm fürihn, weil er wohl fasset, wenn cs gewiß einen Ort zur Be-lohnung giebt, daß cs auch einen Ort zur Bestrafung gebenmüsse.

Die göttlichen Bücher, und die beständigste und allge,Meinste Erblehre lassen in diesem Stücke nicht den geringstenZweifel zu. Jfrias, David, Ezechiel, der heilige Evan,gelist Johann, geben uns die prächtigsten Begriffe von demHerrlichen Wohnsitze der Gottheit an die Hand, welcher auchin der Ewigkeit der Wohnsitz der gerechten Seelen seyn soll.Unser göttliche Lehrmeister stellet uns allezeit den Himmel,als den würdigsten Gegenstand unsrer Begierden, unsersBestrebens, und unsrer Bemühungen, vor: und das Merk,würdigste dabey ist, daß die Heyden, welche durch die Erb,lehre allein unterrichtet waren, von dem Wohnsitze, der fürdie tugendsamen Seelen bestimmet ist, beynahe eben so Herr,liche Begriffe gehabt haben, als die Christen, welche durch/ die Offenbarung unterrichtet sind. Man kann davon keinenrührender» Beweis herbeybringen, als jene Worte Makro,bens in seiner Auslegung über den Traum des Scipio. *

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