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XIX.
Höchstes Gut.
^^orinnen besteht das höchste Gut? und was für ein Ue«
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theil soll man von der Lehre fällen, die uns der Ver-fasser des Handlexikons von dem höchsten Gute vorkragt?Dieß wollen wir in den zweenen folgenden Artikeln aus ein,ander legen.
Erster Artikel.
Wormnen besteht das höchste Gut?
tas höchste Gut ist die vollkommene Zufriedenheit derSeele, und diese Zufriedenheit, damit sie vollkommenwerde, muß i. in der Seele selbsten wohnen, und ihre Kräf«te, das ist: den Verstand und das Herz, erfüllen. 2. Siemuß jede Art von Bedürfnissen, Schmerzen, Begierden,und alles ausschließen, was der Ehre und der Tugend zu,wider wäre. z. Sie muß nicht zu verlieren, und. unverän-derlich seyn. Dieß sind die Begriffe, welche uns die größe,sten Männer, die wir im Alterthume kennen, von dem höch-sten Wesen an die Hand biethen. Man wird vieleicht nichtungeneigt seyn, den Gegensatz der Meynungen von den grö,ßesten heydnischen Philosophen, und der unzüchtigen Grund,sähe von dem sogenannten Christen, der das Handlexikon ver,fasset hat, hier zu sehen.
Wir haben erstlich gesaget, daß diese Zufriedenheit in derSeele selbsten wohnen soll. Also lehret es uns der größestePhilosoph, den das alte Rom gehabt hat. * Das höchsteGut, saget er, kann sich nur im vollkommensten Theile
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