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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
592
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5?r Gottesdienst.

für sein Bedürfniß, und sein Vergnügen erschaffen worden !sind; er ist mit verschiedenen Sinnen versehen, wodurch erin den Stand geftßet wird, aller dieser Güter zn genießen. WAll dieses hat er von seinem Gotte, seinem Schöpfer, seinem B"Wohlthäter, und seinem Vater empfangen. Al! dieses soll stilltdann auch ein Werkzeug seiner Dankbarkeit und seiner Hul, D s

digung gegen jenen seyn, von dessen Güte und Freygkbig, D.

keit er es empfangen hat. H

2 . Gleichwie die Hoheit Gottes heischet, von seinem HGeschöpfe alle Huldigung zu federn, deren es fähig ist; auf V la>gleiche Weise heischet es die Pflicht des Geschöpfes, ihm die,selbe mit allem Eifer, aller Treue und Liebe zu leisten. Nun, Wder Mensch leistet Gotte die Huldigung seines Verstandes, Moder er soll sie wenigstens Gotte leisten, da er seine unbegreif, Tlicken Geheimnisse mir einer ehrvollen Unterwerfung anbethet.

Er leistet ihm die Huldigung seines Herzens, da er sich au- »«1>dLiebe allen seinen Gebochen unterwirft. Sein Leib und sei« erst»ne Sinne sind ihm auch ihre Huldigung schuldig. Aber di« Opfe

ft Huldigung seines Leibs und seiner Sinne kann nur in der Ale

äußerlichen und sinnlichen Erfüllung der gottesdienstlichen «HPflichten bestehen. Alsdann geht alles in Ordnung, weilalsdann nichts im Menschen ist, das nickt, nach den Rech, Uiten des Schöpfers und den Pflichten des Geschöpfte, durchdis Religion geweihet, und durch die Religion geheiliget Gwäre. W

z. Da keynahe alle Kenntnisse, Gedanken, Empfindun, U

gen des Menschen ihm durch die Sinne und den Eindruck,welchen die sinnlichen Dinge auf die Sinns wirken, zukom,men ; so muß dann auch im Gottesdienste der Religion et,was sinnlich ftyu, damit dieses Sinnliche des Gottesdier.stS ^

die Kenmniß, die Gedanken, und Empfindungen der Ncli,

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