584 Glauben.
mögen sich unsere stolzen Ungläubigen gefagk seyn lassen.Unter den Lehrsähm giebl es welche, derer Folgerungen eineso große Wichtigkeit verstellen, daß sie Furcht einflößen müs.sen : aber die Beweggründe der Glaubwürdigkeit sind allzuaugenscheinlich, daß sie uns nicht gegen alle Zweifel beftsthgen sollten.
Der Bauer und der einfältige Mann saget, er glau»be; und weiß nicht, was er durch das Wort: Glauben,sage. Der Bauer, der eine redliche Seele hat, wird vonseinem Glauben besser Rechenschaft geben, als ein Mensch,der klügeln will: er wird sogar den Klügler aus der Fassungbringen. Er wird sagen, er glaube, was die Kirche glau-bet. Und wie weiß er, daß er glaube, was die Kircheglaubt? Weil er glaubet, wie wir es weiter oben gesagthaben, was ihn sein Pfarrer und sein Katechismus lehret.Der Karechifluus lehret, was der Bischof glaubet, der Glau,Lsn dss Bischofs ist mit dem Glauben des Oberbischoft,des Haupts der Kirche, des Nachfolgers des Heiligen Peters,vereiniget. Diese Rechenschaft ist die richtigste und einfach«sie, welche der Mensch von seinen! Glauben geben kann.
XI.
was ist die Religion des Pöbels? Ein Erfolg derAuferstehung, und Der wahren oder falschen Meynungen,die er im Lande, wo er gedohren ist, empfangen hat»
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Der Pöbel sieht die Religion für ein beschwerliches Jochan; er wirft es , so viel er kann, von sich ab, und be,kümmert sich wenig um die Untersuchung der Wahrheit.Diese Untersuchung der Wahrheit ist dm Musulmännern
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