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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
573
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Glauben. 17z

und Leute wären, die aus dem Gleiße treten, gleichwie es ,viele dergleichen unter jenen giebt, die sich beygehen lassen,über die Religion zu vernünfteln.

LN.

Man sieht alle Tage, die Meynungen, welche zumallgemeinsten angenommen sind, und die eingewurzeltstenBegriffe, anstreiten und widerlegen. Aber man hat nie-mals gesehen, und man wird niemals sehen, daß Je,mand die Erweisungen des Euklrdes, oder eine andereWahrheit, welche der Verstand deutlich begreift, in denZweifel zöge.

* » *

Man hat niemals gesehen, und man wird niemals se-hen , daß Leute, die ihre Vernunft brauchen, Begebenhei-ten , die überzeugend bewiesen sind; wie: den Anfang, denFortgang, die Ausbreitung der Macht, und endlich den Um-sturz des römischen Reiches, in den Zweifel zögen. Man istdavon eben so gewiß versichert, als von den Errveifirngendes Euklrdes.

IV.

Glauben heißt nicht Bejahen; gleichwie Nichtglau,den nicht Verneinen heißt. Glauben bedeutet so viel,als: nicht anstreiten, oder zugeben bis auf weitern Be-scheid, bis auf bessere und ausführlichere Untersuchung,Dieses Wort setzet einen Zweifel voraus, und läßt demVerstände die Freyheit, einen entgegengesetzten Glaubenanzunehmen.

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Man bemerke i. die Stärke der Vernunftschlüsse und disKlugheit der Aussprüche von diesem Manne. Glauben heißt,

nach