s?2 Glauben,
jeden Menschen beybringen, dessen Hülfsglieder nicht ver, ^derbet sind, ist keiner Vermehrung oder Verminderung ^fähig' sie ist unwandelbar: und weil sie alle Arten vonZweifel ausschliest, so sehen alle verständige und gesun-de Wesen die nämliche Sache. Aber der Röntg solltehundert tausend Lhaler für jenen aufseyen , der beweii ^
sen könnte, daß Cäsar niemals in Englande gewesen sey; ^
so würde man in sechs Monaten tausend Abhandlungen ^darüber sehen können.
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Ueberzeugung, ewige und nochwendige Wahrheiten, Aus, .schließung aller Ungewißheit, u. s. w. All dieses ist nichts,als große Worte, wodurch der verfängliche Betrüger über-raschen, und Staub ins Gesicht blasen will. Wir wollen al,les in seinen wahren Werth sehen. Wir haben schon ge, ^
sagt, daß man die Ueberzeugung von der Gewißheit wohl ^
unterscheiden müsse. Die Ueberzeugung in den metaphysir ^
schm Wahrheiten kömmt von der Gleichförmigkeit und Aehn, ^
lichkeit her , die man in Len Begriffen merket, welche ein ^Sah beybrmgt. Die Gewißheit, in den Wahrheiten geschs, ^
hener Hachen , kömmt von der Stärke der Zeugnisse her,und sie hält manchesmal der stärksten Ueberzeugung die Wa-ge. Ich kann eben so wenig zweifeln, daß es einen Rar! ^
den Großen gegeben habe, als ich zweifeln kann, daß die "
drey Winkel eines Dreyeckes zweenen geraden gleich seyn. d
Dü Grundursachen der Gewißheit, in diesen zweenen Punk» *
len, sind von verschiedener Beschaffenheit; aber sie machen ^
den gleichen Eindruck. l
Der Entwurfeiner Abhandlung, wie jene wäre, die die,ser Plauderer auf die Bahne bringt, würde ein Beweis seyn,daß unter den Verfassern der Abhandlungen viele Sophisten
und
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