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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
572
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s?2 Glauben,

jeden Menschen beybringen, dessen Hülfsglieder nicht ver, ^derbet sind, ist keiner Vermehrung oder Verminderung ^fähig' sie ist unwandelbar: und weil sie alle Arten vonZweifel ausschliest, so sehen alle verständige und gesun-de Wesen die nämliche Sache. Aber der Röntg solltehundert tausend Lhaler für jenen aufseyen , der beweii ^

sen könnte, daß Cäsar niemals in Englande gewesen sey; ^

so würde man in sechs Monaten tausend Abhandlungen ^darüber sehen können.

* M

Ueberzeugung, ewige und nochwendige Wahrheiten, Aus, .schließung aller Ungewißheit, u. s. w. All dieses ist nichts,als große Worte, wodurch der verfängliche Betrüger über-raschen, und Staub ins Gesicht blasen will. Wir wollen al,les in seinen wahren Werth sehen. Wir haben schon ge, ^

sagt, daß man die Ueberzeugung von der Gewißheit wohl ^

unterscheiden müsse. Die Ueberzeugung in den metaphysir ^

schm Wahrheiten kömmt von der Gleichförmigkeit und Aehn, ^

lichkeit her , die man in Len Begriffen merket, welche ein ^Sah beybrmgt. Die Gewißheit, in den Wahrheiten geschs, ^

hener Hachen , kömmt von der Stärke der Zeugnisse her,und sie hält manchesmal der stärksten Ueberzeugung die Wa-ge. Ich kann eben so wenig zweifeln, daß es einen Rar! ^

den Großen gegeben habe, als ich zweifeln kann, daß die "

drey Winkel eines Dreyeckes zweenen geraden gleich seyn. d

Grundursachen der Gewißheit, in diesen zweenen Punk» *

len, sind von verschiedener Beschaffenheit; aber sie machen ^

den gleichen Eindruck. l

Der Entwurfeiner Abhandlung, wie jene wäre, die die,ser Plauderer auf die Bahne bringt, würde ein Beweis seyn,daß unter den Verfassern der Abhandlungen viele Sophisten

und

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