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1 (1777) A - L
Entstehung
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Glauben. 569

salems, den Umsturz des Tempels , der nicht mehr aufge,bauet werden sollte, die Predigung seines Evangeliums durchdie ganze Welt, die fortwährende Dauer seiner Religion,unerachtet der Verfolgungen , der Keßsreyen, der FreyLen,kerey , und alles Bestrebens der Hölle und der Leidenschaftlen, vorher verkündiget. Dich sind die vornehmsten Bege«benheiken der Sendung Jesu Christi gewesen.

z. Die Folgen dieser Sendung haben noch etwas Wun-derwürdigers an sich, als alles, was wir beygebrachr haben.Was für eine Veränderung gierig in der ganzen Wslt vorbey!Der Götzendienst, der allenthalben herrschte, der von allenmenschlichen Mächten unterstützet war, und in allen Reichenthronte; der Götzendienstwurde beynahe plötzlich ausgetilgt,verbannet, und aufder ganzen Erde verächtlich. Und wie ge,schah diese Veränderung? Durch den Glauben an JrsumChristum, durch das Predigtamt zwölf armer Fischer, durchdie glänzenden Tugenden der Christen , durch die Ausbrei«tung des Kreuzes, welches, nachdem der Werkzeug derTodesstrafe Jesu Christi gewesen war, die Zierde der könig«liehen Kronen geworden ist. An dieser Veränderung undan diesen Begebenheiten darf man eben so wenig zweifeln, alsman an seinem eigenen Daseyn zweifeln börste.

Nun, auf alle diese Begebenheiten, von denen der größe»ste Theil das augenscheinlichste Kennzeichen der göttlichen All,macht und Weisheit an sich trägt, wie die Weissagungenund Wunderthaten ; auf diese Begebenheiten ist die Gewiß-heit der Glanbenswahrheiten gegründet. Es liegt dann vorAugen, daß es keine größere Gewißheit, noch mehr! daßes keine so große Gewißheit giebt , als uns die Glaubens,Wahrheiten anbiethen.

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Drit-