s§8 Glauben.
Geschichtsschreiber Joseph nachschlagen , der ein gebohrner ^Jude ist. Dieser vortreffliche Schriftsteller giebt uns sehr ^umständliche Nachrichten von den Schriften mancherProphe- ^ten, in ftiner Geschichte, und in seinen zweyrn Büchern wi,der den Appion. Der Bestand der Weissagungen und der ^Propheten verkündigen uns nichts , was sich nicht auf dieSendung Jesu Christi bezieht.
2 . Die Begebenheiten dieser Sendung sind die rührend«sten gewesen , die man begreifen und ersinnen könnte. Sie Dwaren es erstlich durch die Erhabenheit und Reinigkeit der WLehre, die Jesus Christus vorgerragen hat. Der größestr ArFeind der Offenbarung und des Glaubens, Johann Jakob WRousseau, bekennt, daß er für die Göttlichkeit des Evange» holininS keiner andern Bürgschaft vonnöthen habe, außer der „riHeiligkeit, Weisheit, Reinigkeit, Erhabenheit der Lehre, ^die darinnen vorgetragen wird. Man hat dieses Zeugniß Hbeym Artikel: Evangelium, gefunden. ^
Sie waren es zweytens durch die Wunderthaten, die Je» ^sus gewirker hat. Diese Wunderthaten waren schon lange ^zuvor von den Propheten vorgesaget worden. * Diese Wun, > ^derthatrn sind von den trotzigsten Feinden des ChristenthumeS, „von Celsen, Luciansn, Porphyren, Hierokles, Julia- ^ ^nen, eingesianden worden. Diese Wunderthaten wurden,durch eine Reihe von siebenzehn Jahrhunderten, von allenerkannt, die sich zu dieser Religion bekannten , und sie wur- i *den von den gelehrtesten Männern, welche diese Religion ge- ^zählet hat, erforschet, untersucht, und vcrcheidiget. ^
Sie waren es drittens durch die Verkündigung künftiger ^Dinge, durch derer Erfüllung die Wahrheit bewiesen wor«den ist. Jesus Christus hat die gänzliche Zerstörung Jeru« . '
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»Is«r. XXXV, u. 5 W»