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Gewißheit. ^49
-sch, ;u Gefallen, wie unvergleichlich dieser Vernunfr-fchluß sey: Ich glaube ganz Paris, wenn es mir einesittlicher weise mögliche Sache sager; also soll ich auchganz Paris glauben, wenn es mir eine Sache saget, diesittlicher und physischer weise unmöglich ist.
Vermuthltch wollte der Verfasser dieses Artikels sichlustig nOchen, und der andere Verfasser, welcher amEnde desselben Artikels, der wider ihn geschrieben ist, inEntzückung geräth, wollte sich auch lustig machen.
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Da haben wir einen Vernunstschluß, der noch merk-würdiger ist, als alle vorige. Der arme Mann verirret sichallenthalben; er menget alles durcheinander, Geschichten undWahrscheinlichkeit, die Gründe der Gewißheit und die Ge-genstande der Gewißheit. Nachmals geräth er in Entzü-ckung ; er bildet sich Großes ein ; er will Spasse machen,und cs kömmt doch nur erbärmlich heraus. Laßt uns seinGeschmiere ein Bißchen aufklären.
Wenn mir ganz Paris den Sieg jener Schlacht beyKontenoy, oder die Auferstehung des Marschalls von Sach-sen kund machet; so sind es Begebenheiten, die es mir kundmachet, und Begebenheiten, welche nicht auf die Möglich-keit der Sache, sondern auf ihre Wirklichkeit gegründet sind.Wenn ich, auf das Zeugniß von ganz Paris, diesen Siegder Schlacht glaube, so glaube ich ihn nicht, weites mög-lich war, daß ihn der Marschall gewänne; sondern weil erihn wirklich gewonnen hat: und ich bin versichert, daß erdie Schlacht gewonnen Hat, weil es sittlicher Weise un-möglich ist, daß ganz Paris übereinstimme, die Sache fürwahr zu behaupten, wenn sie falsch wäre. Der Marschallvon Sachsen hätte die Schlacht gewinnen ode» verlieren
Mm Z können.