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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
550
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55« Gewißheit,

können. Der Beweggrund meines Glaubens ist also nicht ^ ^die Möglichkeit, sondern die Wirklichkeit der Sache. Nun ^aber diese Wirklichkeit der Sache ist auf die ftärkeste Weise, ^als es möglich ist, das ist, durch das Zeugniß von ganzParis bestätiget. Man hak Briefe vom Kriegsheere; man i»ch'har Verordnungen vom Könige und von der Oberkeit, um K«Freudenfeste anzustellen; man steht Leute, die dabey gewesenstnd; man weiß die Zahl der Todken, der Gefangnen, derVerwunderen. Nur ein Unsinniger könnte nach allen die,sen Zeugnissen sich weigern zu glauben, daß die Schlacht ge< ^Wonnen sey.

Laßt uns «ßr zur zweyten Begebenheit von der ÄußersterHung des Marschalls kommen. Wenn ich für diese zweyuBegebenheit die gleiche Uebereinstimmung und Allgemein«heit der Zeugnisse und Beweise antreffe, werde ich sie nichtgleichfalls glanben müssen?

Aber unser tiefsinniger Schlußmacher saget: Ich glaub«ganz Paris, wenn es mir eine sittlicher weise mögliche Sa«che saget; also soll ich auch ganz Paris glauben, wenn es >mir eine Sache saget, die sittlicher und physischer weise ummöglich ist ? Man sehe doch, zu Gefallen, wie unver-gleichlich dieser vernunfrschluß sey. Allein wir wollen ihnfragen, was ihn beredet habe, den Sieg von der Schlachtbey Fontensy zrz glauben: entweder die Möglichkeit der Sa»che, oder die Uebereinstimmung der Zeugnisse und Beweise?

Die Möglichkeit der Sache kann es nicht ftyn; denn mankann nicht von der Möglichkeit auf das Werk und die Wirk«lichkeit schließen. Ist es die Uebereinstimmung der Zeugnisseund Beweise, so besindt sie sich in beyden vorgestellten Fäl-len gleich. Aber, saget er, die zweyte Begebenheit ist sitt-licher und physischer Weise unmöglich. Und wir fragen

ihn;