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Nicht nothwendig gewesen, daß ein gewisser Mensch, zuinBeyspiele: Cäsar, gelebet hat. Aber weil Cäsar wirklichgelebet hat, wie es mit der äußersten Augenscheinlichkeit,durch die Verbindung aller Zeugschasten und aller Denkmä,ler von allen Zeiten her, bewiesen ist; so bin ich von demLeben des Cäsars zur bestimmten Zeit eben so gewiß versi-chert , als von der Gleichheit der drey Winkel im Dreyeckemit zweenen geraden. Wenn einer ernstlich behaupten woll-te,^ habe niemals ein Cäsar gelebet, so würde man den-ken, er verdiene im Tollhause einen Plaß. Man urcheile,wo jener eine Wohnung verdiene, der also schließt, wie un,ser Gegner.
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Seyd ihr nicht gewiß versichert, daß pekin besteht?Habet ihr nicht Zeuge von pckin in euerm Hause? Ha-ben nicht Leute von verschiedenen Ländern, von ver-schiedenen Gesinnungen euch versichert, daß es eine solcheStadr gebe? Iä) antworte: Ls ist mir höchst wahrschein-lich , daß cs dortmals eine Stadt pekin gegeben habe:aber ich möchte nicht mein Leben wetten, daß diese Stadtbesteht; und ich will wetten, so oft man es fodert, daßdie drey Winkel eines Dreyecks zweenen geraden gleichsind.
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Neue Schelmerey! Der Gegenstand der sittlichen Ge-wißheit ist nicht der nolhwenbige und wirkliche Bestand einerStadt, einer Person, u> d. g. sondern ihr Bestand zur be-stimmten und angegebenen Zeit. Ich kann eben so wohlsagen: pekin besteht, als ich sagen kann: Paris besteht;Lion besteht. Unterdessen ist es möglich, daß im Augen-blicke, da ich redeParis von der Erde verschlungen siy,
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