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Gewißheit. yz?
sen, jenen Eigenschaften, und jenen Gesehen zuwider find,so muß man erstlich mit der größesten Genauheil untersuchen,und prüfen; und wenn nach der Untersuchung die Sacherichtig bleibt, so muß man sie nothwendiger Weise einemsonderbaren Willen des Urhebers der Natur selbsten zurig»mn.
Die Gewißheit aus der Erfahrung unterrichtet unsnur von Dingen, die in uns vorbeygehen: und wir könnendiese Gewißheit aus der Erfahrung nicht anders anwenden,um von andern Menschen zu urtheilen, als weil andere Men»schen, wie wir, bestellet, und uns ähnlich sind. Da alleMenschen aus einem und demselben Stammen entsprießen,und da der Sohn die gleiche Natur, wie sein Vater, hat,so bedarf diese Aehnlichkeit eines Menschen mit dem andernnicht bewiesen zu werden.
Die metaphysische Gewißheit giebt uns die Wahrheitenzu erkennen, die im Verstands bestehen; das ist, jene, wel-che weder von den Zeugnissen der Menschen, noch vom Zeug»Nisse der Sinne, noch von unsrer persönlichen Erfahrung ab-hangen. Sie ist allein auf die Klarheit und die Beleuchtungunsrer Begriffe gegründet, vermittelst welcher wir die wesent-lichen und norhwendigen Verhältnisse der Ausdrücke einesSatzes erkennen. Dieß ist erklecklich, um die verschiedenenAuen der Gewißheit, und den Gebrauch, nach welchemman sie, in Beziehung auf die verschiedenen Arten der Kennt,Nisse, anwenden soll, an den Tag zu legen. Laßt uns zuder sittlichen Gewißheit zurückkehren, welche gegenwärtigder wichtigste Punkt ist, und eine etwas weitläufigere Ent»Wicklung erfodert.
Nur die sittliche Gewißheit kann uns, wie wir gesagtHuben, von den Geschichten, Begebenheiten, Errichtungen,
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