Geheimnisse. yzz
Justin, Cyprian, Athenagoras, Arnobius, und so vieleandere große Männer im Christenchume, sind gebohrene Hey.den gewesen, und haben von unsern Geheimnissen gedacht,wie wir heut zu Tage davon denken. Folglich hielten sie dieHeyden für Dinge, die über die Vernunft hinausreichen.
Erschließt, daß ein jeder Mensch ohne Vorurtheil allediese Geheimnisse für eben so viele Bekrügereyen u. s. w. an,sehen soll. Dieser Mann ist gewiß recht bescheiden und rechthöflich. Seit siebenzehn Jahrhunderten, wo das Christen,thuin währet, hat es eine ansehnliche Zahlssehr großer Män,ner hervorgebracht; es hat Millionen und Millionen Chri,sten gegeben: und nach der Meynung jenes elenden Tropfen,der sich unter den Namen eines Philosophen verbirgt, solles Niemanden im Christenchume gegeben haben, der nicht«in Mensch mit Vorurtheilen, oder ein Spielwerk der Betrü,gerey gewesen wäre. Ewig Schade für diese Christen, meinphilosophischer Kriegsmann! daß sie nicht ein Orakel, wieSie, und ein Zeugniß, wie das Ihrige, gehabt haben,damit sie aufgekläret, und überführet hätten wer,den könnm!
XVI.