szs Geheimnisse.
gab, um durch diese Nachahmung abscheuliche Gottheiten zu ^verehren. Man wird davon eine sehr umständliche Beschrei,bung bey Clemens von Alexandrien * antreffen. Manlegte auch diesen Namen andern Versammlungen bey, wo ^man die Bedeutung gewisser Gedächtnißbräuche, von dem ^Stande der ersten Gesellschaften zu den Zeiten, die auf die ErlSündfluth folgten, erklärte. Also waren die GeheimnissevonLleusis, nach dem Berichte des Cicero** beschaffen,welcher dazu eingeweihet worden ist. Aber bey den Chri, H.sten hat man durch das Wort: Geheimnisse, niemals was jiBanders verstanden, als gewisse Wahrheiten, welche die We,senheit Gottes, oder seine ewigen Rathschlüsse angehen; wel» Mche Gott selbsten, oder durch begeisterte Männer, wie diePropheten, oder durchseinen Sohn, das eingefleischte Work, Mi»vorgetragen, und mit dem Ansehen der unverwerflichsten und Mrührendsten Wunderkhaten besiegelt hat. M
Was die Geheimnisse der Indianer und Amerikaner be,trifft, die der Hißige Plauderer auch auf die Bahne bringt, ^hätte er uns ein Vergnügen gemacht, wenn er uns belehret ^hätte, was es für welche wären, und aus was für ansehn-lichen Schriftstellern er sie erfahren habe. Denn es genügetnicht zu behaupten: man muß beweisen, was man behaupttet. Man weiß zwar, daß es bey etlichen ungesitteten undwilden Völkern aus Ameriken und Indien tölpische Gebräu»che und ungereimte Begriffe gegeben hak, von denen man nie»mals den Ursprung hat erkennen mögen. Aber Geheimnisse, ,wüßte man nicht, daß es jemals bey ihnen gegeben hätte»würden, fährt er fort: würden die Heyden die wände»lung des Brods und Weines, die Gnade, u. s. w. fürDinge halten, die über die Vernunft hinausreichen ? Aber
Justin,
«»yon dm Gesetz. -. B.
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* Ermahn, an die Griech.