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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
530
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^zo Geheimnisse,

die Religion für ihn voller Geheimnisse sind; aber der ver,nünstigeMensch nimmt keinen Widerspruch an. Wir geste,hen zwar, daß wir Geheimnisse zulassen; aber Sie, werdensie beweisen können, daß wir Widersprüche zugeben ?

Z. Sie fahren fort zu sagen: Der Gott, den ich anbe,the, ist kein Gott der Finsternisse. Und wir sagen : DieSonne, die uns beleuchtet, ist kein Körper der Finsternisse.Unterdessen blendet sie dennoch jenen , der auf sie seine Bli-cke heftet. Ey! mein Herr Rousseau ! Sie vergessen rechtbald jene schöne Entzückung, in der Sie waren, als Sie zuGotte sprachen: * Wesen aller Wesen! Jemehr ich mich bestrebe, deine unendliche Wesenheit zu betrachten, desto minder fasse ich sie. Aber je minder ich sie fasse, desto tie, fer belhe ich sie an. Ich kann meine Vernunft nicht wür, diger gebrauchen, als da ich sie vor dir vernichte. Dieß ist die Entzückung meines Geistes; dieß ist die Bezaubmng meiner Schwachheit, daß ich mich von deiner Größe ver, drücket fühle,,. Und wie können sie ißt sagen, daß mandem Schöpfer zu nahe greife, wenn man Sie Ihre Vernunftunterwerfen heißt? oder wie werden Sie beweisen, daß manIhnen den Gebrauch Ihres Verstandes untersage, wenn manvon Ihnen fodert, daß Sie Sich, in Beziehung auf hohe undunergründliche Geheimnisse, unterwerfen sollen. '

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II.

Hier tritt ein anderer Gegner auf, der muthiger als einDragoner ist; der nichts schonet, nichts in Ehren halt; derden Abscheu, welchen er vor den Geheimnissen und vor ihrenAnbethern hat, völlig bloß giebt. ^ Ich behaupte, saget

er,

* Emil. z. Band. 8z. Seite.

'* Der philos. Rrregsm. 8. Rap.