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1 (1777) A - L
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529
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Geheimnisse. 52§

und nicht auf die Geheimnisse ftlbsten beziehen. Da Hatdann Ihre Logik die Fährte verloren.

2. Wenn das natürliche Gesetz, wie Sie sagen, diegroßen Wahrheiten, die es uns lehret, dunkel läßt, so fol,get daraus, daß es aus sich ftlbsten ungenügsam für dmMenschen ist. Und warum dann halten Sie Sich an dasnatürliche Gesetz ? warum predigen Sie es so eifrig ? warumverwerfen Sie mit solchem Abscheue die Offenbarung, welch»dessen Ungenügsamkeit ersetzet ?

z. Sie setzen bey, daß es der Offenbarung zukomme,diese Wahrheiten uns auf eine Weift zu lehren, die dem Ver,stände des Menschen fühlbar ist, und sie nach seinen Begristfm einzurichten, u. s. w. Sie verfallen in den gleichen F--H,ler der Logik. Nicht die Geheimnisse müssen auf eine Weise,die dem Verstände des Menschen fühlbar ist, vorgetragen,und nach seinen Begriffen eingerichtet werden, sondern di»Beweise von der Offenbarung der Geheimnisse.

Es ist nicht minder ungereimt zu sagen, Gott müsse dieWahrheiten dem Menschen begreiflich machen, damit er sieglaube. Denn, eine Wahrheit begreifen, das heißt, einenklaren Und deutlichen Begriff davon haben: eine Wahrheitglauben. Heißt, dieselbe nach Beweisen zugeben, welche«hig sind, einen vernünftigen Menschen zu überreden, aberohne daß er einen klaren und deutlichen Begriff davon hat.Man kann also Wahrheiten glauben, und man ist manches-mal verbunden sie zu glauben, obschon man sie nicht begreift.Was antworten Sie darauf, Herr Rousseau?

4. Sie sagen r Wer mir den Gottesdienst, den er mirprediget, mit Geheimnissen und Widersprüchen überhäufet,giebtmir Gelegenheit, misrrauisch zu werden. Der ver-nünftige Mensch erkennt ohne Zwang, daß die Natur undI. Band. 8 ; die