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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
528
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528 Geheimnisse,

ihr kömmt cs zu, dieselben nach seinen Begriffen ein;«,richten, und ihm begreiflich zu machen, damit er sieglaube, wer mir den Gottesdienst, den er mir prediget,mit Geheimnissen, mit Widersprüchen überhäufet, giebtmir dadurch Gelegenheit, nüstrauisch zu werden. DerGott, den ich anbethe, ist kein Gott der Finsternisse;er hat mich nicht mit einem Verstands begabet, damiter mir dessen Gebrauch untersagen sollte, wenn manmich meine Vernunft unterwerfen heißt, so greift manihrem Schöpfer zu nahe.

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Man bemerke die Stärke und Richtigkeit aller dieser Ver,»unftschlüsse. i. Die ganze Stelle zeiget genügsam, daßman hier das Wort: Lehrsätze, annimmt, um die Ge,heimniffe zu bezeichnen; und man weiß, daß die Geheimnis,se, aus ihrer Natur, dunki l und unergründlich sind. Als,dann kömmt der erste Saß; Die Vernunft saget mir, daßdie Lehrsätze klar, einleuchtend, und durch ihre Augen,schcinlichkeir rührend seyn sollen, auf dieses hinaus: DieVernunft saget nur, daß die Geheimnisse, welche aus ihrerNatur dunkel und unergründlich sind, klar, einleuchtend,und durch ihre Augenscheinlichkett rührend seyn sollen.

Aber ein Mensch, der eine gesunde Vernunft hätte, könn,te ihm sagen: Sie irren Sich, Herr Rousseau! wäre wi,derchrechend, daß ein Ding, welches nothwmdrg und ausseiner Narur dunkel und unergründlich ist, zugleich klar,einleuchtend, und durch seine Augenscheinlichkeit rührend,re, oder seyn könnte. Die Klarheit, die Einleuchtung,die rührende Augenscheinlichkeit, die Sir verlangen, soll sichnur auf die Beweise von der Offenbarung der Geheimnisse/

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