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1 (1777) A - L
Entstehung
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525
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Geheimnisse. 525

sie Gotte genug zueigneten, wenn sie sagten, er habe die Ma,terie angeordnel und eingerichtet, um diese Welt, die wirsehen und bewundern, daraus zu gestalten; nm derselben je-ne Ordnung, jene Wirksamkeit, jene unveränderliche, uner,schöpfliche Fruchtbarkeit mitzutheilen, durch welche die Weltalle Tage aus sich selbst aufs Neue wieder zu entstehenscheint.

Haben aber diese hohen Geister nicht ihre ganze Schwach,heit und ihre ganze Niederkeit bloß gegeben, da sie eine Ma.terie zugaben, die von aller Ewigkeit her daseyn sollte? Istfürwahr etwas ungereimter und unbegreiflicher, als eine ewi-ge und ewig träge Materie, die durch eine ganze Ewigkeitgeharret hat, bis sie Gott wirksam machte? eine Materie,welche sechsten der Ursprung ihres Wesens, und für sich selb,sten unfähig zu allem, ewig unwirksam, unkräfrig, un-fruchtbar ist? Wenn das Geheimniß der Schöpfung wegenseiner Unergründlichkeie für uns unbegreiflich ist; so ist uns! das Geheimniß einer ewigen Materie wegen seiner Ungereimt,Heiken anstößig. Nun aber, der Lehrsatz von der Schöpfungmachet sie verschwinden, diese Ungereimtheiten, und setzet dieAllmacht der Gottheit in das hellesie Licht.

z. Das Geheimniß der Menschwerdung soll das Ge-heimniß der unendlichen Liebe Gottes, und das Geheimnißder Entzückung, der Wonne, der Dankbarkeit, und desgroßen Antheiles des Menschen genannt werden. Daß einegöttliche Person sich mit der menschlichen Natur vereiniget,und auf Erden Herabgelaffen habe; daß dieser Gottmenschsechsten das Haupt, der Gesetzgeber, der Versöhner der Men-schen habe werden wollen; daß er sich gewürdiget habe, selbstihr Lehrmeister zu seyn, und sie in der heiligsten, erhaben-sten , und für ihn anständigsten Lehre zu unterrichten; daß

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