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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
517
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Geheimnisse. 517

^ etwas nnvernünfiigers, ungereimters, lächerlichers, undverächtlichers vorgetragen?

Vierter Satz.

« Der Klauben an die Geheimnisse ist ans Beweist «on» einer sittlichen Gewißheit gegründet, welcher sowohlE der vernünftige Mensch, als der ftrengeste Kri-^ tiker, unmöglich entstehen kann.

»Ist

,«

t?>er Glauben, den die Gläubigen an die Geheimnisse der^ Religion haben, wird von den Philosophen für umwissenden Blödsinn ausgegeben. Diese Sprache giebt unsnicht Wunder. Wir sind gewöhnet, sie zu hören, sie zuverachten, und jene zu Schanden zu machen, die sie führen.Der Vortrag, den wir ihnen entgegensetzen, ist dieser, daßdie Gläubigen, da sie an jene erhabnen Geheimnisse glauben,allein wahrhaftig weise, vernünftig, und erleuchtet sind:und um dieses zu beweisen, gehen wir also zu Werke.

Der Gesetzgeber der Christen, Jesus Christus, ist durchdie herrlichsten Weissagungen angekündiget worden; er hatseine Sendung durch die augenscheinlichsten Wunderkhatenbewiesen; er hat uns die erhabensten Begriffe von der Gott-heit beygebracht; er hat seine Religion durch Mittel gepflan,jet, welche sonnenklar die Allmacht Gottes verkündigen; dasist: er hat sie unerachtet aller Hindernisse gepflanzet, ivel,che die irdischen Mächte, die stärkesten Vorurtheile, die an-genehmsten Leidenschaften, die größesten Vortheile ihr inden Weg zu legen vermochten; und er hat zu dieser Pflan-zung nur die schwächesten Mittel angewendet, welche natür-licher Weise nicht fähig waren, das Unternehmen zu Stan-de zu bringen; er har durch die Annahme dieser Religion

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