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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
513
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Geheimnisse. siz

unstreitiger Augenscheinlichkeit, w-il man ein Ding klarund deutlich erkennen muß, um zu behaupten, daß in denAusdrücken, wodurch man es vorträgt, oder in den Begrif-fen , unter welchen es vorgestellt wird, ein Gegensatz vorhan-den sey, oder daß kein Gegensatz vorhanden sey. Denn, wennes in den Begriffen oder in den Ausdrücken eine Dunkelheitgickt, so erkennt inan alsdann das Ding nicht vollkommen;inan har keinen klaren und deutlichen Begriff davon; mankann keinen augenscheinlichen Gegensatz dabey merke,,; mankann nicht sicher den Ausspruch thun, daß es einen Wider-spruch habe.

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Der Mittersaß hat wieder die nämliche Augenscheinlich»keit. Denn, weil die Geheimnisse über unsre Vernunfthinaus sind, wie wir es bewiesen haben; so ist es unmög-lich, daß man klare und deutliche Begriffe davon haben kön-ne. Und wenn es möglich wäre, klare und deutliche Be,griff- davon zu haben; so wären sie schon nicht mehr überdie Vernunft hinaus: und folglich wärm sie keine Geheim-nisse mehr. Es ist also falsch, daß die Ungläubigen, un,erachtet alles, was sie in ihren arglistigen Fangschlüssen aus,kramen , in den Geheimnissen einen Widerspruch merken.Es ist dann bewiesen, Laß die Geheimnisse über die Ver-nunft hinaus, aber nicht der Vernunft zuwider sind.

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Dritter Satz.

^ Die Schuldigkeit, an die Geheimnisse Zu glauben, sieht^ den Rechten der Vernunft nicht im Wege.

reizet die Herren Philosophen mehr zum Zorne,F als die Schuldigkeit, an Geheimnisse zu glaube»,^ Band, K k Sie