Zlr Geheimnisse.
Philosophen *, und in den Büchern des Cicero von derNatur der Götter, umständlich genug beschrieben. Manmuß es dann für eine bewiesene Sache aissehen, daß dis ^Geheimnisse über die Vernunft hinaus sind.
2. Diese Erhabenheit der Geheimnisse über den me»,sch,lichen Verstand sieht Leuten von einer kühnen , unruhigen,und vermessenen Wißbegierde nicht an. Die Dunkelheit Attder Geheimnisse demülhiget^.bcleidrger, empöret sie und da, Allmit sie sich wegen ihrer Unlenksamkeit und ihrer Empörung All«»entschuldigen, geben sie vor, daß die Geheimnisse der Vernunft Mzuwider seyn. Aber man kann ihnen leicht zeigen, daß nichts Dider Vernunft mehr zuwider ist, als ihre Art zu vernünfteln; ^ ^
und sie dagegen werden niemals zeigen können, daß die Ver« ^'nunft und die Geheimnisse einander enkgegengesi ßet seyn, ^
oder daß die Geheimnisse einen Widerspruch in sich ent»halten. ^ ^
Denn der Widerspruch ist ein augenscheinlicher Gegen« ^saß, den man zwischen Dingen merket, von denen man klar ^re und deutliche Begriffe hat. Nun aber ist es unmöglichvon den Geheimnissen klare und deutliche Begriffe zu havcu;
«S ist dann gleicher Weise unmöglich, einen augenscheinlichen ^Gegensatz, das ist, einen Widerspruch in den Geheimnissen A,zu merken. Folglich ist es unmöglich zu beweisen, daß bit WGeheimnisse der Vernunft zuwider senn. H
Die Schlußrede ist bündn. Ader weil es Leute giebt,die diese kurzgefaßte Weise zu schließen rnch, le,cht fassen,und weil andere, ohn Untersuchung , sich genügen würben ,zu sagen, daß dieses eite! Sophisterey siy, wollen wir da« ^ ölvon eine Erklärung geben, welche die ganze Stärke uns Rich«tigkett davon entdecken wird. Erftlrch der Vordersatz ist von ^
unstrei«