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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
509
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Geheimnisse. lo-

denen eine kühne Gottlosigkeit noch weit mehr Ruhmes er-worben hat, als ihre Fähigkeiten; so müssen dennoch diesestolzen Herrchen gestehen, daß sie noch minder als ein Son-nestäubchen, daß sie nur ein Nichts, eine Nulle gegen Gottsind; daß, wenn sie noch tausendmal mehr Einsichten unddurchdringenden Verstandes Härten, als sie zu haben vermu-then, dennoch ein unendlicher Abstand zwischen ihrer Er kenn t-niß und Gottes Erkenntniß, zwischen den wenigen Wahrhei-ten, die sie erfahren mögen, und jenen unendlichen Wahrheiten,welche die Erkenntniß Gottes begreift; zwischen dem kleinenFunken der Einsicht, die sie empfangen habet,, und jenemewigen und unendlichen Lichte, das die Wesenheit Gottesausmacher, vorhanden wäre. Ihre schwachen Blicke könnendann bis in den Schooß der Gottheit nicht eindringen. Siemögen zwar wissen, daß Gott da ist, wie wir wissen, daßdie Sonne da ist; aber sie können eben so wenig ihre Blickeauf die Gottheit heften, ohne davon betäubet zu werden,als man sie auf die Sonne heften kann, ohne daß davondas Augenlicht vergienge. Wenn sie vernünftig sind, wer-den sie in einer demüthigen und ehrfurchrvollen Vernichtungvor Gotte bleiben; sie werden fürchten, daß nicht der Herr zuihnen sage, wie er ehemals zu einem von Jobs Freundenftkach: Wer ist dann jenes kleine Sonnestäubchen, das m seinen Reden Aussprüche thut, und nicht weiß , was saget,,? * (^m's eld ilie mvolvsnsL'ontenti38 5er-Mombus imperitib? Sie werden bekennen, daß es ihnenunmöglich sey, jenen Abgrund der Vollkommenheiten zu er-gründen , und daß die göttliche Wesenheit für sie eine uner-schöpfliche Quelle von Geheimnissen sey. Und dieses habenwir, durch den ersten Sah zu beweisen, uns vorgenommrn.

Zwey-

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