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Freyheit.
Zweyter Artikel.
Eimürfe von den Feinden des Lehrsatzes von derFreyheit.
Verfasser des eb-memlichen Systems der Natur will^ beweisen, und klar an den Tag legen, der Menschverstehe sich selber nicht, wann er saget, daß er ftey sey; * allesM§ in uns vorbeygeht, oder durch uns geschaht, seynothwendigen Grundsachen zuzuschreiben, welche nachnothwendigen Gesetzen wirken, und nothwcndige wir»kungen hcrvorbringen; und folglich stelle das Wort: Freyrheit, nur einen ganz ungsgründeten Begriff vor.
Wir wollen dann erstlich seinen Hauplemwurf vernch,mm, wodurch er selbst den Begriff von der Freyheit verrNichten will.
I.
^ ^ Da der Mensch ein untergeordneter Theil einesgroßen Ganzen ist, muß auch er den Einfluß davon em,pfinden. Damit er ftcy wäre, müßte er ganz allein stär-ker, als die ganze Natur scyn; oder er müßte außer derNatur seyn, welche, gleichwie fle selbst in einer fortwährmiden Handlung ist, alle Wesen, die sie enthält, antreibtzu handeln, und zu ihrer allgemeinen Handlung milzuwir-ken. Es müssten alle Wesen für ihn ihre Wesenheit ver,lieren; er müßte keme physische Empfindung mehr ha,den; er müßte weder das Gute, noch das Böse, wederdas Vergnügen, noch den Schmerzen kennen.
K «
Har man jemals ein so lächerliches Geschwätze gelesen,als in diesen Worten enthalten ist : Da der Mensch ein
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^ ' r. Chttl. u.Aap.
-«* Lbend- 187- Seit.