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Freyheit.
kömmt es, daß die Philosophen, die Freydenker,^ und die meisten Feinde der Religion, sich ohn Unterlaß
hem Lehrsätze von der Freyheir widerseßen, und so vielerley^ Schlußgründe brauchen, um denselben wankend zu machen,ch und umzustürzen? Es wäre vielleicht nicht unnüßlich, wenn^ man mit« stichele, was für Absichten sie dabey haben; es wäre
^ vieleicht nicht hart, dieselben zu entdecken ; und man darfM stgac sagen, daß sie ein Mann, der Einsicht Har, leicht er,gründen werde. Er wird bald sehen, daß ihre AbsichtenM snd, den Menschen aufzumunrern, damit er sich ohne Scheuevon der Heftigkeit seinerLeidenschaften dahinreißen lassen sollte;h«l alle Gewissensbisse in ihm zu ersticken; ihn im Laster und in derA Gottlosigkeit ruhig zu stellen; und alle Lehren der Weisheitund der Religion zu vereiteln.
Dieser einzige Begriff wäre schon erklecklich, um vor ih,rem Systeme allen Abscheu, den es verdienet, und alle Ver,achtung einzuflößen. Aber um die Beförderer, Anhänger,und Verlheidiger dieses Systemes, noch sicherer zu Schan,dm zu machen, wollen wir mit wenigen Worten erklären, wasdie Freyheit sey; nachmals werden wir zeigen, wie lächerlichund verächtlich die Schlußgründe seyn, welche sie brauchen,um die Freyheit zu bestreiten.
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