Fanatismus.
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»r. Dieser Geist ist gewiß nicht tauglich, die Sitten derMenschen zu verbessern. Es har auch ein gelehrter Manngesaget, daß die Frömmigkeit, die Ehre, die gesell schaft,H stchen Tugenden, wie es scheint, beständig schwächer^ «erden, wie der Geist der Philosophie sich weiter aus,breitet: und die Erfahrung bestätiget die Wahrheit diesesbetrübten Ausspruchs alle Tage nur allzu sehr.
^ ' Endlich fraget man: wie kann der Geist der Philoso,phie die Sitten der Menschen verbessern?- Nicht anders, alswenn er die Leidenschaften der Vernunft unterwirft. Nunaber, alle Philosophen unserer Zeiten brechen ohn Unterlaß, gegen jene los, die von der Mäßigung, Bezäumung, Ord-E nung der Leidenschaften sprechen.
Die Gesetze und die Religion erklecken nicht wider dieSeuche der Seelen: die Religion ist so wenig einesame Nahrung für dieselben, daß sie vielmehr in an«ickten Gehirnen zu Gifte wird.
hch Unsre Philosophen sehen ohne Bedenken die WeisheitB; ihrer Philosophie oder die Weisheit des Evangeliums hin««ch aus. Wir betiteln dergleichen Vorträge nicht: das wollenM wir unfern Lesern überlassen.
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D Was soll man einem Menschen antworten, der etwasaget, er wolle lieber Gotte, als den Menschen gehör,
IV.