4«o Fanatismus,
Werke nach; so wird man von dem ausschweifenden Aus,spruche unscrS Gegners urrheilen können.
II.
Die Sekten der Philosophen waren nicht allein vondieser Seuche befcryer; sondern sie waren das Mittel da»witzer.
* * *
Wenn die Sekten der Philosophen das Mittel wider dieseSeuche geweftn sind, so kann man sagen, daß das Mittelnoch schlimmer, als das Nebel war. Man urtheile davonnach den itzigen Sekten.
III.
B
zlSlß,
A-l!
B
Allii
Es giebt kein ander Mittel wider diese ansteckendeRr'ankhett, als den Seist der Philosophie, welcher, wenner allmählich immer weiter auegebreitct wird, endlich
die Sitten der Menschen verbessert.
» »
Man spricht uns ein Vieles vom Geiste der Philosophie;aber man bestimmet ihn nicht. Wenn man darauf nach je,nen schließt, welche ihn mit dem größesten Bestreben anprei,sen, und zum meisten dafür eifern, so kann man mit allerWahrheit also sagen: Der Geist der Philosophie ist ein Hoch«muth, welcher keine Art von Unterwerfung erkennen will;ein Geschmack zur Ruchlosigkeit, welcher sich nichts versa»gen mag; eine gottlose Kühnheit, welche sich an alles wa,.get, was Heilig ist; eine stolze Vermessenheit, alles zu ent,scheiden; eine boshafte Aemsigkeit, in allen Schriftstellernvon allen Zeiten alles aufzusnchen, was wider die Religiongeschrieben worden ist, und was fähig wäre, sie zu vermeh-ren : endlich ist er der geschworenste Feind der Religion undder Wahrheit.
Dieser
UZ
EiÄ
AU