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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
480
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4«o Fanatismus,

Werke nach; so wird man von dem ausschweifenden Aus,spruche unscrS Gegners urrheilen können.

II.

Die Sekten der Philosophen waren nicht allein vondieser Seuche befcryer; sondern sie waren das Mittel da»witzer.

* * *

Wenn die Sekten der Philosophen das Mittel wider dieseSeuche geweftn sind, so kann man sagen, daß das Mittelnoch schlimmer, als das Nebel war. Man urtheile davonnach den itzigen Sekten.

III.

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Es giebt kein ander Mittel wider diese ansteckendeRr'ankhett, als den Seist der Philosophie, welcher, wenner allmählich immer weiter auegebreitct wird, endlich

die Sitten der Menschen verbessert.

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Man spricht uns ein Vieles vom Geiste der Philosophie;aber man bestimmet ihn nicht. Wenn man darauf nach je,nen schließt, welche ihn mit dem größesten Bestreben anprei,sen, und zum meisten dafür eifern, so kann man mit allerWahrheit also sagen: Der Geist der Philosophie ist ein Hoch«muth, welcher keine Art von Unterwerfung erkennen will;ein Geschmack zur Ruchlosigkeit, welcher sich nichts versa»gen mag; eine gottlose Kühnheit, welche sich an alles wa,.get, was Heilig ist; eine stolze Vermessenheit, alles zu ent,scheiden; eine boshafte Aemsigkeit, in allen Schriftstellernvon allen Zeiten alles aufzusnchen, was wider die Religiongeschrieben worden ist, und was fähig wäre, sie zu vermeh-ren : endlich ist er der geschworenste Feind der Religion undder Wahrheit.

Dieser

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