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1 (1777) A - L
Entstehung
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472
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472 Ezechiel.

auf das dritte und vierte Geschlecht, bey jenen, die michhassen. Und Ezechiel läßt ihn sagen: * Die Seele, dieda sündiget, wird sterben. Der Sohn wird die Bosheitseines Vaters nicht tragen: der Vater wird die Bosheitseines Sohnes nicht tragen. Die Gerechtigkeit wird dmGerechten, und die Gottlosigkeit den Gottlosen beglei-ten. Man denke diesen zwoen Stellen nach; man untersu-che die Umstände, wo sie vorgetragen werden: so wird mannicht den mindesten Schein des Widerspruches sehen. Manwird augenscheinlich wahrnehmen, daß in der ersten von denallgemeinen Lastern die Rede ist, womit das gesammre Volkbehaftet war: in der zweyten redet man von den persönlichenVerbrechen, in Absicht auf jede einzelne Person betrachtet.An der ersten Stelle spricht Moses zu dem ganzen versam-melten Volke, und giebt demselben im Namen des Herrnzu verstehen, daß er ihren Ungehorsam bis auf das dritte undvierte Geschlecht strafen wolle, wenn sie seinen Gottesdienstverlassen. Also hat er öfters das Volk, wenn es den Gö-tzen zu dienen angefangm hat, durch verschiedene Gefangen-schaften gestraft. Dort haben Väter ihre Kinder, ihre En-kel und Urenkel, in der Dienstbarkeit sehen können. An derzweyten Stelle spricht Ezechiel zu jeder Privatperson, undsür jede Privatperson; er spricht mit ihnen in Absicht aufbas, was sie von der Gerechtigkeit des Herrn wegen ihrespersönlichen Wandels zu erwarten haben. ^ Alle Seelensind mein, saget der Herr: die Seele des Vaters, wiedie Seele des Sohnes, ist mein. Die Seele, welche sün,diget, wird sterben; und der Gerechte, der die Gerechtig-keit und das Gesetz in Acht nimmt, wird leben. Die Un-schuld verhinderte nicht, an den allgemeinen Strafen Theil

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