Ezechiel. 47Z
zu haben. Dieses erfuhren Tobias, Daniel, Baruch <und so viele andere. Ezechiel redet von Drohungen, vonGerechtigkeit, von Strafen, die einen ganz andern Gegen-stand haben. Es ist dann nicht der mindeste Widerspruchzu finden.
z. Der Schriftsteller leget noch einen schönen Beweispon seiner Unwissenheit und Untreue ab, worden Textübersetzet, der von der Nahrung des Propheten Handelt.Es heißt nicht, aus Menschenkothe und Kuhmiste Brodmachen: die Schrift saget kein einzig Wort davon. Siesaget ausdrücklich, er solle sein Brod, aus Weizen, Gerste,Bohnen, und Hirsen zusammengemenget, machen; er sollees essen, wie man das Gerstenbrod ißt, das unter der Aschegebacken wird: (wie es die armen Leute in Babylon bu-cken, wo das Holz seltsam ist) er solle anstatt des Men-schenkothes, das zu Aschen gebrennet wäre, Kuhmist neh-men ; und also solle er sein Brod machen. Lt lacis? pz-nem tuum in eo. *
Dieß genüget schon, um zu beweisen, daß der Geist derGotteslästrung, der Unsittlichkeit, der Schamlosigkeit, undder Geschmack zur Unflaterey, nach diesem Artikel zu schlie-ßen, die ganze Gemüthsart des Verfassers des Lexikonsaus-zeichnen.
Hech. lv. i5.
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