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1 (1777) A - L
Entstehung
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469
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Ezechiel. 46-

Gräuel ihres Götzendienstes und ihrer Schandthaten, undnachmals ihre Bestrafung vorzurücken.

Da diese abscheulichen Ausschweifungen in den zweyenKönigreichen äußerst gemein geworden waren, verhüllet sieEzechiel nicht. Es wäre für Leute, die unaufhörlich in derUebung und in der Trunkenheit dergleichen Laster lebten, ganzvergeblich gewesen. Ist der ehrlose Verfasser des Handlexikons Vorhabens, die Ohren und die Augen an diese schmu-tzigen Bilder, und diese übelständigen Ausdrücke zu gewöhneu? Dcßhalben vermurhlich übertreibt er den Text, setzetdazu, verfälschet ihn, um noch stärkere Begriffe von thieri-schm Lüsten vorzustellen, und den Hang zur Schwelgereyund zur anstößigsten Unlauterkeit auf ein Neues anznspornen.Ec saget in seinem unwissenden Philosophen, daß mandm Philosophen die Zunge ausreißen, und die Hand abhauenmüßte, wenn man ihnen wehren wollte, zu reden und zuschreiben. Aber wäredieß genug für den Erfinder so vielerSchandbarkeiren und GotteSlästrungen, als wir eben ange-merkt haben ?

nH Dieser unselige Schriftsteller fühlet, daß man sich an derM Ausgelassenheit seiner Ausdrücke stoßen muß. Er will etli,che Worte zu seiner Rechtfertigung wagen; und diese Recht-fertigung ist wieder in seinem Geschmacks: sie ist nur aufUnwahrheit und Unverschämtheit gegründet« Die Ausdrü-§j saget er, welche uns in dieser Erzählung des pro-tz pheten allzu fcey scheinen, waren es damals nicht. Die^ nämliche Lreymüchigkeit zeiget sich ohne Scheu an mehr^ als einer Stelle der Schrift. Die Benennungen, welche^ sie brauchet, um die Paarung Boozens und der Ruth,Ajli ""d des Judas mit seiner Sohnsftau auszudrücken, sind

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