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Dieß sind die Umstände der Belagerung von Jeruf-,lem, welche die zween Propheten, einer zu Jerusalem, undder andere zu Babylon, einstimmig weissagen, und mehrere 1Jahre zuvor weissagen, ehe diese Stadt durch so entschliche D!
Strafen zu Grunde gerichtet worden ist.
Die niederträchtigen Pcssen, womit ein Bösewicht diese ^achtungwürdigen Weissagungen verunstaltet, müssen wederangeführt, noch widerleget werden. Ein Freydenker selbsten ^wird daran nichts. als Dummheit, ein ehrlicher Mannnichts, als Unanständigkeit, und ein Christ nichts, alseinegräuliche Gottlosigkeit sehen. "
Eben derselbe Ezechiel verkündiget auch die Billigkeit der ^ ^Strafen von Jerusalem und Gamarien, da er mit dem leb/ ^hafttsten Nachdrucke die ganze Abscheulichkeit ihrer Laster .schildert. Diese zwo unseligen Städte werden unter der Per,son zwoer junger Mägdchen vorgestellet, welche aller Scham«Hastigkeit, und allem Gefühle der Ehre und Religion enksa«get, und sich allen Ausschweifungen der Schwelgerey mit ^äußerster Wuch zu Preise gegeb«r haben. ^
Um die ganze Stärke der Gleichnißrede zu fühlen, muß D«man beobachten, daß beynahe alle Laster wider die Reinigkeit ützi!Und Keuschheit, nach dem Geseße Moses, mit dem Tode ge,strafet wurden, und daß eben diese Laster einen Theil derGebräuche und Ceremonien der Religion bey den Göhendie, ^nern ausmachten, wie es uns Luoian *, Strabo und dj s,eine Menge anderer heydnischer Schriftsteller berichten. Um htzdieser zwoer Ursachen willen mußte die allegorische Unterwei,sung von dem größesten Nachdrucke seyn. Deßhalben brau,chet sie der Prophet, um Samarien und Jerusalem den ich,
Gräuel tzz
* von dev ssr. Gött- ** rL. S