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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
461
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Evatlgelium. 461

Umstände seines Lebens betrifft, haben sich einige in gewissenStücken weitläufiger aufgchalten, als die andern, oder habensogar Begebenheiten angeführet, welche von den andern nichtangeführt worden sind; aber sie widersprechen sich niemals.Wenn Bolingbroke behauptet, ein Evangelist habe den klei-nen Jesus in Aegypten , und ein anderer zu Bethlehem auf,erziehen lassen; einer habe ihn nur einmal, und der anderedrcymal nach Jerusalem reisen lassen, führet er sei,re LeserHimer das Licht. Wir würdigen uns nicht, anfdiese Lügenzu antworten. Man Har Evangelienbücher genug unterHänden, um sich leicht zu überzeugen. Laß diese Beschuldi-gungen eben so viele unverantwortliche Falschheiten styn. Ue,ber die übrigen Stücke, die er noch vorbriugt, nnd die erverdächtig machen will, kann man die Antworten auf dirEinwendung«! nachschlagen, die im Artikel: ChrLstenthum,angeführet sind.

Vis.

Was die eifrigen Belreiber der Gottlosigkeit von derPer-son, dem Leber,, und den Handlungen Jesu Christi zu sagengewagel haben, stellen wir dem Leser nicht vor; denn ihreAusdrücke und ihre Vorträge sind allzu auffallend und allzuärgerlich. Die Heyden hatten die Person Jesu Christi in Eh-ren gehalten. Der Kaiser Adrian war Sinnes gewesen,ihm einen Tempel aufzurichten: Alexander Sever * statteteihm in seinem Palaste Opfer ab: und die Verfasser der wich-tigen Untersuchung, der Rede von Fünfzig, des Rats-chismus des ehrlichen Mannes, u. d. g. speyen wider ihnalle Gortcslästrungen, Grobheiten, und Schimpfreden aus,welche nur immer die Dummheit und die Raserei) gestattenkönnen. Und dieß sind heute die beliebten Bücher, womit

eine

* Lamprid. im Sever.