Evangelium. 459
^ für eine Rede eines Tollkofps ans: er heißt alle diejenigenK Feinde von aller Verwaltung, welche die Schatzungpressernicht in Ehren halten. Man dürfte zehn gegen eines wei-ch len, daß Niemand mehr Ungereimtheiten und DummheitenÄ> in weniger Worten zusammenfassen könnte, als der beredt«>«, sameBolingbroke sarnmelt.
«!» Wir wollen dem Leser nicht mehr sagen, als daß das^ Work: Rirche, eben so alt, als die Religion sey, und daß esH von allen geistlichen Schriftstellern,die Zeitgenossen Jesu Chrv
»«> sti waren, gebrauchet werde. Was die Vergleichung derHeyden und der Publikanen anbelangr, sieht man wohl,Ih» daß Bolingbroke nicht versteht, was sie sagen will: man« muß es ihm dann zu verstehen geben. Man muß ihn dannMl belehren, daß die Juden, welche den einzigen und wahren« Gott anbetheten, die Anberher der verächtlichen Gottheitenim Hcydentßume verabscheuten; daß die Juden, welche bisch auf Pompejen frey waren, die Publikanen verabscheuten;>cht, jene Zvllbediemen und Presser, die von den Ausländern ge-sehet waren, um die Schatzungen von ihrem Volke einzutrei-ben. Deßhalben, als Jesuö die Gläubigen lehren wollte,rsw wie hoch ihre Ehrerbierhung gegen die Kirche gehen sollte,
vrä saget er: „ Wenn einer die K.rche nicht höret, so soll er ge,
D „ halten seyu, wie das Volk die Heyden und PublikanenM „ halt „.
«l« Diese Vergleichung misfällt dem sogenannten Mylorde,>N s> der sich bcy den Zollreukern beliebt machen will. Aber wieläßt sich helfen?
!»»t VI.
D Ein Evangelist behauptet, der kleine Jesus sey in Ae-> A Syptm erzogen worden, ein anderer saget, er sey allezeitM zu Bethlehem auferzogen wordemdieser läßt ihn ein einzig.