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1 (1777) A - L
Entstehung
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458
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'458 Evangelium.

Stelle: W'iin er die Kirche nicht Hörer, so haltet ihn füreinen Heyden und einen Publikanm. Es hat zur Zeit Jesuund des Matthäus keine Rirche gegeben. Das Wort:Kirche, ist griechisch, und wurde von den Christen erstnach einer Zeit angenommen, als es schon eine Regi»menrsverfasiung darinnen gab. Es ist dann sonnenklar,daß ein Betrieger den Namen Matthäus angenommenhat, um dieses Eoangelinm in sehr schlechter griechischerSprache zu schreiben. Ich gestehe, daß es drollige genugwäre, wenn Matthäus, der ein publikan gewesen war,die Heyden zu den publikan en vergliche, wer immeraber der Erfinder dieses lächerlichen Vergleiches seynmag; so kann er nichts, als ein Tollkopf aus dem schmu-tzigsten Pöbel seyn, der einen römischen Ritter, webcher die Pflicht hatte, Steuern eiuzutreiben , für einenabscheuwürdigen Menschen anfieht. Dieser einzige Ge-danke , der alle Verwaltung zernichtet, ist unwürdig,nicht allein für einen Menschen, dem Gott einspricht,sondern sogar für den Lakey eines ehrlichen Bürgers.

Also redet ein Mann, welcher seine wichtige Untersu-chung für das beredtsamste, ftärkeste, gründlichste Werkanpreist, das jemals gegen den Fanatismus geschriebenworden wäre. Mit diesen Namen beehret er die christlicheReligion. Man führst daraus diesen Fehen an, um dieganze Beredtsamkeit und Gründlichkeit davon zu erkennen zugeben.

Weil das Wort: Rirchs, aus dem Griechischen herkömmt,schließt er daraus, daß das Evangelium des heiligen Mat-thäus von eitlem Betrieger geschrieben worden sey: einWort, einen Ausspruch, den Jesus gelhan hatte, giebt er

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