4^2 Evangelium.
Sie berichten uns, daß August feinen Enkel, Ca jus Cäsar,ausschickte, die Landschaften in Osten zu besichtigen, und ^daß er ihm Quirinus zu seinem ersten Rache mikgab, derihm mit seinen Einsichten an die Hand gehen sollte. Cajusließ, wahrend seines Aufenthalts in Osten, wie es Salian zgkin seinen Jahrschriften beweist, eine Verordnung herausge,
Heu, daß dir Uurerthanen in denselben Ländern beschriebenwerden sollten. August hatte cs gebolhen, weil er erfahren ^wollte, wie stark das ganze Reich wäre: und man fand so, ^ ^
gar nach seinem Tode einen Aufsatz davon, der von seiner ^
Hand geschrieben war, wie Sucton erzählet. ^
Weil Quirinus der Rathgebcr des Cajus war, mußte ^er an der Verkündigung und Ausführung dieser Verordnungdengrößesten Theil gehabt haben. "Als aber der junge Fürstbald daraufin Lycien gestorben war, mußte «Quirinus nachRom zurückkehren: er kam erst nach erlichen Jahren in Sy,rien wieder, als er von Augusten, als Statthalter dahingeschickt wurde; und dortmals hat er die Sache mit der «!<iBeschreibung wieder vorgenommen, welche nach JosephsZeugnisse, nur erst im sieben und dreyßigsten Jahre nach der «Schlacht bcy Actium geendiget wurde. W
Daraus erkennt man: r. daß diese Beschreibung auf ^
verschiednemale ist vorgenommen werden; 2. daß der heilige ^Lukas mit der genauesten Richtigkeit spricht, wo er saget,die erste Beschreibung sey um die Zeit der Geburt Jesu Chri« ^sti geschehen, als «Quirinus Statthalter in Syrien war: **" ^
6escriptio prima fsöba eit s krsestcke 8yriZe Lyri- ^no. z. Dadurch vergleicht man die Stellen des heiligen Lu,kas, und des Geschickteschreibers Josephs mit einander. ^4. Dadurch endlich sieht man, r^ie alle jene kühnen Beschul, ^
digun- ^
»Flor. " ri. I. »»*n. ,