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Evangelium. . 4,-z
rigungen vo« Widersprüchen und Betrügen, die Bsling-broke so fteygebig verschwendet, ihm zur Ehre und zumRuhme gereichen müssen.
II.
Lukas setzet ihm ein gan; verschiedenes Stammregi,sterauf, als ihm Matthäus schmiedet. Reiner von ih.nen läßt sich zu Sinne kommen, das Stammregister Ma-riens aufzuzeichnen, von der allein man ihn abstammenläßt. Pascal, der Enthusiast, ruft aus: Das ist nichteinstimmig aufgesetzt worden. Nein; sonder Zweifel. Einjeder hat nach seiner Einbildung für seine kleine Gesell-schaft Ungereimtheiten geschrieben.
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Pascal ist von der Wahrheit begeistert, und Boling,broke ist vom Geiste der Gotteslästrung beseelet. Jener istein erleuchteter und gottseliger Philosoph; dieser ist ein umwissender und gottloser Plauderer. Vor vierzehn hundertJahren hatte der abtrinnige Julian schon diesen Einwurf ge-macht , und Bolingbroke ist heut zu Tage nur der schwacheWiderhall dieses Mameluken.
Mit ein Bißchen Aufmerksamkeit beleuchtet und vereint,get man sehr leicht alles, was die zween Evangelisten sagen,und man merket bald, daß alles wahr und richtig ist. Zudiesem Ende darf man nur bemerken, daß Jesus wahrhaftigein Sohn Mariens, der Natur nach, und zugleich ein SohnJosephs, durch eine Gattung der Annahme, gewesen war.Alsdann kläret sich alles ans: denn nach diesen zwoen ver-schiedenen Kindschaften zeichnen die zween Evangelisten ihreStammregister auf, welche zween Aeste ausmachen, die von«wem und demselben Stamme ausgehen. Joseph stammte
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