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447
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Evangelium. 447

vs dm ältesten Vätern angeführet werden, weil siedortnrals in der gleichen Reihe mit den übrigen standen,und weil ihr blinder Eifer ste alles annehmen hieß, wasmit-er Geschichte Jesu Christi ein Verhältniß hatte.

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Was immer die Gottlosigkeit wider die Glaubwürdigkeitder Evangelien aussinnen konnte, das sammelt hier du Mar-sais mit der größesten Arglist zusammen. Aber man sehe,wie man ihm Antwort geben könne.

Es ist eine Falschheit zu sagen: die »nächten Evange-lien ftyn durch mehrere Jahrhunderte in so großen Eh-ren gehalten worden, als die übrigen. Man hat durchdas Zeugnis Lee heiligen Justins, des heiligen Clemensvon Alexandrien, des heiligen Jrenäus, Tertullians,des Origenes bewiesen, daß die Kirche niemals andere fürwahre Evangelien erkannt hat, außer jenen, die wir hcutzuTage verehren. Uebecdas findet man an mehrern Stellendieser Väter die stärksten Ausdrücke, um den Abscheu zuzeigen, welchen man vor den meisten dieser unächren Evan-gelien hatte.

Es ist eine Falschheit zu sagen, man habe die unächtenEvangelien aus der Zahl der kanonischen Bücher ausge-mustert. Man fodert den du Marsais und seine ganze Rot-te heraus, um eine Kirchensaßung anzuführen, in welcherdiese unächten Evangelien unter den kanonischen Büchern be,griffen gewesen wären.

Es ist eine Falschheit zu sagen, die ersten Christen ha-ben gemerket, daß diese Verschiedenheit der Zeugnisse einenunumstößlichen Beweisgrund gegen sie an die Hand-che. Diese Falschheit ist dem Lelfus nachgeschrieben : undEigenes antwortet ihn«, daß die Christen diese falschen

Evan