Evangelium. 4zz
H „ Evangelien; man kennet mehrere falsche, unter denen ei-ch „ neS ist, welches den Namen führet von den Aegytiern;
!«» „ ein anderes von den zwölf Aposteln. Basilides Hst es
G „ gewaget, eines zu schreiben, welchem er seinen Namen
h» „ beygeleget hat. Ich weiß auch ein Evangelium von dem
l>°! „ heiligen Thomas; ein anderes vom heiligen Matthias,
ich „ Ich habe noch mehr andere gelesen. Aber wir halten uns
^ „ an jene, welche die Kirche gutgeheißen hat, die uns be-ll«, „ deutet, daß man nur die vier Evangelien annehmen kön,
„ne„.
A Eine so deutliche Stelle ist schon genügsam, um alles zuA widerlegen, was die arglistige Bosheit ersonnen hat, damitü« sie die wahren Evangelien verdächtig machen, und mit denunterschobenen Evangelien vermengen möchte. Aber um alle«, Dunkelheit noch kräftiger zu zerstreuen, um die WahrheitU in ein helleres Licht zu sehen, und die Seele des Lesers alsolkei, zu beleuchten, daß er in diesem Stücke vollkommen sicher
> ji« seyn könne, wollen wir noch in wenigen Worten von dem,
Wr was man die unächten Evangelien geheißen hat, einen be-M stimmten Begriff angeben.
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W Von den unächten Evangelien.
M Das Wort: apocr^pks, stammet vom GriechischenO her, und bedeutet: verborgen, zweifelhaft, ungewiß.
Diesen Namen hat man mehrern Büchern und Schriften,n« so die Religion angehen, beygeleget, welche Bücher undirh» Schriften theils unter erdichteten Namen herausgegeben.theilsD von Ketzern verfertiget waren; aber niemals von der christ,s> lichen Kirche für glaubwürdig angenommen, oder allezeit^ als falsch verworfen worden sind. Unrer diesen unächten
h» Büchern gab es viele, die den Namen der Evangelien
Band. E e hak,