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1 (1777) A - L
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434
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4)4 Evangelium.

hakten; und nur von diesen letztem wollen wir hier re,den.

Sobald die heiligen Evangelien an das Licht kamen, wur»den sie von den Gläubigen mit der größesien Ehrerbiechungausgenommen; sie wurden, als Las unverwerfliche Unter,Pfand der Unterweisungen, der Lehre, und des Lebens JesuChristi, und als das Werk des Herligen Geistes selbsten be-trachtet. Der Namen ihrer Verfasser, welche oder Apostel,oder innerste Vertraute und Gefährten der Apostel waren,gaben ihnen das größeste Ansehen; und das Wort: Evan-gelium , war unter den ersten Gläubigen gleichsam ein ge-heiligt Work.

Die ersten Ketzer, dergleichen die Cerinthier, dieEbio-nitor, die Gnostiker gewesen sind, als sie sahen, wie vieleEhrfurcht man für das Wort: Evangelium, trug, ließensich zu Sinne kommen, den gleichen Namen: Evangelium,etlichen ihrer Bücher beyzulegen, dis sie verfasset halten, umihre Jrrkhülnek zu bestätigen; oder sie ließen den Evangelienihren Namen, welche sie verunstaltet harten, da sie entwederihre sonderheitlichen Lehrsätze noch darein setzten, oder davonausstrichen, was ihnen im Wege war. Diese Geschichtevernehmen wir von dem heiligen Papias, welcher der Schü-ler des Evangelisten Johanns gewesen war. ^

Basilides ist der erste aus den Ketzern gewesen, der esgervaget hat, ein Evangelium unter seinem eignen Namenherauszugeben. Die Ebioniter verfertigten eines unter demNamen Jakobs und Johanns. Die Gnostiker schrie-ben eines unter dem Namen Evens, und ein anderes, dassie das Evangelium der Vollkommenheit nannten. DieMarkosier zimmerten eine armselige Geschichte von der Kind,

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