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1 (1777) A - L
Entstehung
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431
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Evangelium. 4Zi

jährungen, und in mehrern andern Werken der Väter ausdem zwcyren und dritten Jahrhunderte amrcffen.

Man lese Luseben von Läsirveen; ^ so wird man er,fahren, daß in dem ganzen Morgenlande eine beständige Sa,ge gieng, der heilige Johann habe die drey Evangelien desheiligen Matthäus, des heiligen Markus, und des heili,gen Lukas gelesen, gutgeheißen, und nachmals auf das Ver,langen der Bischöfe in Asien, wie wir es schon gesaget ha,ben, das seinige verfertiget.

Nachdem Maaße, wie man sich von den ersten Zeitenentfernet, wo die Kirche beständig weiter ausgebreitet wurde,werden auch die Zeugnisse und die Bestätigungen immer ver,hältnißmäßig zahlreicher. Es wäre dann der gesunden Ver,nunft zuwider, wenn man diesen Punkt anstreiren wollte.Es liegt dann augenscheinlich am Tage, daß die Kirche dievier Evangelien, die wir noch ißt in Ehren halten, alle,zeit erkannt hat. Es ist dann der erste Theil unsers Vortra,ges deutlich bewiesen.

ZwcyrenS hat die Kirche diese Bücher allezeit in ihrer wersmllichen Lauterkeit erhalten. Schon bey dem Anfänge desChristenkhumes freueken sich die Gläubigen, daß sie zu ihrerUnterweisung und ihrem Tröste die evangelische Geschichtehauen. Viele nahmen deßhalben Abschriften von den Evan,gelten; und da diese Abschriften, besonders jene von Privat,lemen, zahlreich wurden, schlichen sich manchesmal Fehlerein, oder man fehle zuweilen in etliche noch Dinge, die mananderswo vernommen hatte. Aber schon im zweyren Jahr,Hunderte arbeitete der große Origenes mit der herzhaftestenund beständigsten Aufmerksamkeit daran, die Schrift in ihrerganzen unverfälschten Lauterkeit herzustellen. Im vierten

Jahr,