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428 Evangelium.
ruchlosen Hohngelächters gemacher: alle Kunstgriffe der Un-wahrheit und des Betruges werden gebrauchet, um die «van,gelische Geschichte für eine Ungereimtheit anzugeben, welchevon der Unwissenheit und dem Blödsinne erzeuget ist: undzur Schande dieser Zeiten finden dergleichen verdammlicheWerke nur allzu viele Leser und Vertheidiger.
Um den Gräuel so vieler Gottlosigkeiten aufzudeckem und«Len dadurch Die Religion zu beschützen, genüget es zu zei-gen, daß uns das Evangelium von der ewigen Weisheitsechsten, von einem Gottmenschen kömmt, welcher JesusChristus ist; daß das evangelische Gesetz, durch seine Kenn-zeichen der Weisheit und Heiligkeit, seines göttlichen Stif-ters wahrhaftig würdig ist; daß dieses Gesetz sich in unfernvier Evangelien mit aller Reinigkeit, und eben also befin-det , wie es der göttliche Gesetzgeber sechsten vorgelragen hat.Weil wir aber schon bey dem Anfänge des Artikels: Lhri-stenthum, die Schilderung und die Gcmürhsart dieses gött-lichen Gesetzgebers, und zugleich den Inhalt des Gesetzes an-gegeben haben; so bitten wir den Leser, daß er zum Anfän-ge dieselben Stellen lesen wolle: denn wir schränken uns hierauf zween Punkte ein. i. Wir zeigen, daß das Evange-lium , welches die Christen unter den Händen haben, nochHeut zu Tage eben dasselbe sey, welches die Apostel der erstenKirche himerlassen hatten. 2. Widerlegen wir die Gottlo-sigkeiten und Gotteslastrungen, durch welche es von denPhilosophen angegriffen worden ist. Zum Anfänge wollenwir den ersten Punkt in dein folgenden Vorträge aufsetzen.
Vor-