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1 (1777) A - L
Entstehung
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427
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Evangelium. 427

uns die göttlichste Glaubenslehre und die vollkommenste Sit-lenlehre darbeut: so wird man allezeit auf gleiche Art sehen,daß dieses Buch nicht anders, als mit der tiefesten Ehrer»biethung und der gottseligsten Ehrfurcht betrachtet werden kön,ne und solle.

Dennoch läßt sich nicht erklären, zu was für einer aus,schweifenden Wuth gegen dieses göttliche Buch Leute sich da,Hinreißen ließen, die im Christenthume gebohren sind. Esist nicht möglich, den Gräuel der Gottesläftrungen, der Gott,losigkeiten, der Betrüge weiter zu treiben, als der wahnfin,Mge Plauderer, der die wichtige Untersuchung herausgab:der höllische Verfasser des Ratechtsmus des ehrlichen Man,ms, der goktesläirische Prädikant in der Rede der Fünfzig,der ausschweifende Metaphysiker, der den Namen des phi-losophischen Rriegsmanns angenommen hat, der kaltblüti,ge Verleumder, welcher bey seinem Tode die kritische Umtersuckung der Schutzredner des Lhristcnthums, zumDenkmaale seiner Religion, himerlassen hat. Wir kämenan kein Ende, wenn wir alle ebenteuerliche Werke herseßenwolüen, welche die Gottlosigkeit gegen das Evangelium aufdie Welt gebracht hat. Man findet davon einen großenTheil unter dem schönen Titel: nothwendige Sammlung,zusammengetragen.

In diesen Werken liest man Abscheulichkeiten, welchenurdie Hölle einzublasen fähig war. Man sieht darinnendie Person Jesu Christi des göttlichen Gesetzgebers so schlechtbehandelt, als man den allergeringsten Menschen nicht be,handeln würde: man steht die ehrwürdigsten Grundsätze derHeiligkeit zum Gespötts genommen; die ersten Stifter derReligion, als schwachsinnige, oder ausschweifende Leute vor,Mellet, die heiligsten Geheimnisse zum Gegenstände eines

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