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1 (1777) A - L
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426
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426 Evangelium,

selbsten, für die Juden, die man Hellenisten nannte, dasist, für die Juden von griechischer Abkunst, diese Ueberse,ßung verfertiget. Drey Jahre danach schrieb der heiligeMarkus, der ein Schüler des heiligen Peters und sein Doll»metscher war, eben dieselbe Geschichte zu Rom. * Einigeglauben, daß er sie in lateinischer Sprache; andere, daß ersie griechisch geschrieben habe, welche die gemeinste Spracheim Reiche war; 'andere endlich halten dafür, er habe siegriechisch und lateinisch geschrieben. Etliche Jahre späterschrieb auch der heilige Lukas, Einer aus den zween und sie.-benzig Jüngern, und der getreue Gefährte des heiligen Pauls,die Geschichte Jest, Christi in griechischer Sprache. Endlichschrieb noch der heilige Johann, welcher der geliebte Jün«ger benamset wurde, eben dieselbe Geschichte gegen das En-de des ersten Jahrhunderts. Euseb von Cäsareen und derheilige Hieronymus berichten uns, was ihn zum Schreibenbewogen habe, sey erstlich das Bitten der Bischöfe in Asiengewesen, damit sie mit dieser Hülfe im Stande seyn möchten,Cerinthen und die Ebioniter zu widerlegen, welche von derPerson Jesu Christi Jrrthümer ausstreueten; zweytens,um gewisse Punkte zu ersehen, welche die übrigen Evangeli-sten in ihren Schriften nicht berühret hatten.

Wie man immer das Evangelium betrachten mag: ent-weder in Absicht auf jenen, der davon der wahre Urheberund der Gegenstand, und der zugleich die ewige WeisheitGottes, und Gottmensch ist; oder in Absicht auf jene, diees geschrieben haben, und welche Apostel, oder Schüler derApostel sind, die von Jesu Christo und in der Schule JesuChristi gebildet worden waren; oder endlich in Absicht aufdis erhabne Lehre, die darinnen vorgerragen wird, und die

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