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1 (1777) A - L
Entstehung
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418
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4iz Erbsünde.

Deßhalben hat sich David * ehemals beklaget, daß erin der Sünde sey empfangen worden: deßhalben hat Jobgesaget, daß ein Kind, welches nur einen Tag gelebet hat,nicht ohne Besieckung sey: deßhalben erkläret uns der heili-ge Paul daß wir alle, als Kinder des Zornes, geboh,ren werden. Dieses ist, mit einem Worte, die ganze Er-klärung der Grundsähe der Christen von dem Lehrsätze derErbsünde.

Aus dieser Erklärung erfahren und entdecken wir, wasdie Ursachen der Unordnung und des Verderbnisses sind, dasman in der menschlichen Natur gewahr wird; wir finden diewahren Gründe jener Gegensätze und Widersprüche, die derMensch an sich selbst bemerken muß, und die mit ihm fort-während das Spiel trerben; wir sind im Stande, die Weis-heit des Schöpfers zu rechtfertigen, weil an seinen Werkenalles gut und heilig war, und weil das Laster und die Aus-schweifung, erst durch die Schuld des Menschen, das ist,durch seinen Ungehorsam und seine Untreue, eingeführet wor-den sind.

Aus dieser Erklärung erkennen wir, daß alle jene Ge-brechen, denen die menschliche Natur unterworfen ist, nichtsowohl Eigenschaften der Natur selbsten, als Folgen derSünde sind, welche der erste Stammvater und Vertreterdes ganzen menschlichen Geschlechtes begieng; daß die Arm-seligkeit, die wir erfahren, nur die Wirkung der Unordnung,welche die Sünde gestiftet hat, die Folge von dem Verlursteder ursprünglichen Gerechtigkeit, und eine Strafe sind, diewir billig verdienet haben.

Aus dieser Erklärung finden wir nicht allein alle Grün,de, und die ganze Verbindung der Lehre der Christen, von der

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Ephes. lk.