zys Duldung,
was ihr göttliches Oberhaupt ihr geossenbaret hat: *weil sie weiß, daß es den Menschen nicht zukömmt, unterden verschiedenen Glaubensartikeln zu wählen, da alle dieseArtikel aus eben derselben göttlichen Quelle, und. von ebendemselben Ansehen Herkommen : weil sie endlich, durch denMund Eines ihrer ersten Pflanzer, uns sechsten lehret, daßein Mensch, wenn er alle Punkte beobachtete, welcheuns die Religion lehret, und sich unterdessen nur in ei-nem einzigen verfehlte, wegen dieser einzigen Untreuevor den Augen Gottes ebenso strafbar wäre, als hätteer alle übrige übertreten. **
Die Unduldsamkeit der Kirche in ihrer Lehre ist danneine nothwendige Folge von ihrer Heiligkeit, und von derGewißheit, die sie hat, daß sie nichts als die Wahrheitlehret.
z. Die Versicherung, die sie hat, daß ihr das Unter-Pfand der göttlichen Wahrheiten ist vertrauet worden, undihre Pflicht, dieselben ganz rein und unverfälscht zu erhalten,haben ihr allezeit eine unwandelbare Standhaftigkeit eingerflößet, welche nichts hat wankend machen können.
Es haben auch die fürchterlichsten Mächte, die dringend-sten Gefahren , die größesten Verkarste, die schädlichsten Zer-rüttungen sie niemals zu einem Vertrage, zu einer Nachsicht,oder zur Duldung vermögen können, sobald ein Ding derWahrheit zu nahe trat.
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Die Arianer, durch die ganze Macht des Lonstantius ^unterstützet, weigerten sich, das Wort: natur einig, con- tzs,lubttuntislis, anzunehmen, welches zu der Religion wefent.' tz
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* Matth, xxlx. Jak. u. .